Letztes Update: 11. December 2017

Presse

Bericht zur Obertauernfahrt der JMS - S k i 2 0 0 3
Freitag, 26. Dezember 2003
26.12.03, 7.00 Uhr, St. Wendeler Bahnhof. Gleich startet der Aufbruch zu unserem Ferienziel Obertauern und die Spannung steigt. Nachdem alle großen und megagroßen Koffer mühsam in den Bus geladen wurden, begann eine problemlose Fahrt, die abends in unserer Jugendherberge „ Felseralm“ endete. Die Zimmer wurden aufgeteilt und bezogen. Schnell lernte man so seine Mitbewohner und ihre nette Art, ihre Vielseitigkeiten, ( männlichen) Vorlieben und anfangs harmlos erscheinenden Macken kennen. Erschöpft fielen wir in voller Vorfreude auf den nächsten Tag in unsere außerordentlich gemütlichen Betten. Der erste Tag begann mit der Ausleihe von Skiern und Skischuhen, bevor es dann ernst wurde und auf die fremden Pisten ging. Wir wurden in Gruppen aufgeteilt, Stefan und Alex übernahmen F1 und F2 und Werner hatte die große Ehre, unseren Anfängern das Skifahren nahe zu bringen. Aber es gab auch noch das Team- Eisbär mit Zimbo als Anführer. Sie gaben überzeugt Seminare, wie man schnell, ohne Stil und Sturz den Berg runterkommt. Schon nach wenigen Minuten unseres Aufenthaltes auf der Piste, hätte diese erneuert werden müssen, da Büsche, Buckel und Pfosten eine magische Anziehungskraft auf viele von uns ausübten. Bedauerlicherweise geschah auch ein eiskalter Mord! Das Opfer, gerade mal unscheinbare 115 cm groß, einige Gramm schwer, wurde skrupellos von Sarah S. in voller Fahrt in zwei Hälften gesägt. Dieser arme Skistock wurde dann in seine wohlverdiente Rente geschickt und schnell durch einen neuen ersetzt. Nach diesem erlebnisreichen ersten Tag fuhren wir dann meistens gegen 16.30 wieder zurück, um uns ausgiebig für das Abendessen und den Abend schönmachen zu können. Obwohl diverse Personen die Felseralm mit einer Beauty-Farm verwechselten und lange Spiegelblokaden (gell Jana) veranstalteten, kam Zimmer 202 doch meistens pünktlich zum Essen. Das Abendessen war, außer der Suppe, sehr abwechslungsreich und lecker. Um alle besser kennen zu lernen, fand anschließend ein großer Spieleabend statt. Am darauf folgenden Morgen wurden wir von einem Muskelkater begrüßt, der uns jedoch beim täglichen Après – Ski schnell verließ. Nach drei Tagen machten sich Altersschwächen bei etwas betagteren Snowboardern bemerkbar, die dadurch zunehmen über die Anfänge einer Mild- life- crises klagten ( da halfen auch keine Tabletten mehr, gell Opa Dominik). Die Après- Ski- Feiern wurden in allen möglichen Almhütten veranstaltet. Dort sagen wir laut und falsch zu allen möglichen Liedern mit und tanzten ausgiebig auf den Bänken. Das Abendprogramm bestand aus Spielen, Disco mit selbstgemachter Bowle, „offenen Gesprächen“ beim Skat- Spielen, Kennenlernen von hartnäckigen, aber sehr sympathischen Einheimigen ( „ Ötzis“) oder einfachem Beisammensitzen im Stüberl, wobei aber die Fackelabfahrt im Dunkeln am 1. Januar das absolute Highlight war und auch nur die Fackeln brannten. Silvester wurde mit Spielen zur Miss und Mr Obertauern, der Uraufführung des sehr synchronem, fabelhaften, einmaligen, atemberaubenden, großartigen, unnachahmlichen Männerballett eingeleitet. Kurz vor dem Jahreswechsel versammelten wir uns mit Sekt im Schnee um dem Jahr 2004 entgegenzufiebern. Daraufhin wurde es von Zimbos tollem Bläser- Ensemble mit einem Neujahreswalzer und vielen anderen Liedern gebührend begrüßt. Weitergefeiert haben wir dann noch lange in der Disco. DA es an diesem Abend nicht bei allen so mit der Liebe geklappt hat, fuhren viele von uns bis zum Ende der Woche durch das berühmt- berüchtigte Liebestal, um dem eigenen Liebesglück etwas auf die Sprünge zu helfen. Wer nun neugierig geworden ist und wissen möchte, was es sich mit dem sagenumwobenen Liebestal auf sich hat, muss unbedingt nächstes Mal mitfahren. Doch um überhaupt auf die Piste zu kommen, musste man heil die Liftfahrt heil überstehen. Die Zeit auf dem Lift vertrieb man sich mit singen, johlen und die zum 100mal hingefallenen Snowboarder zu bejubeln und zu motivieren. Aber nicht nur die Snowboarder saßen ständig auf dem Boden, sondern mache Skifahrer hatten schon beim Liftausstieg ihre Problemchen. Bevorzugte Art und Weise des Aussteigens war das Fliegen, schnell und schmerzvoll (wir wollen ja keine Namen nennen, gell fliegender Eric). Als es dann am Ende des Tages alle geschafft hatten, heil zu unserem Treffpunkt zu kommen, gab es nur zu oft eine riesige Schneeballschlacht, bei der auch endlich die mit Schnee in Berührung kamen, die sich sonst immer wacker auf den Beinen hielten ( schönen Gruß an alle Skilehrer und Betreuer).

Die Woche verging für uns wie im „ (P)Flug“ und so mussten wir leider (!) am 02.01.04 die Heimreise antreten. Es war eine fantastische, erlebnisreiche Woche, die wir nie vergessen und dieses Jahr gerne wiederholen wollen ( /werden)!!!!! Und dies nicht zuletzt wegen der klasse Stimmung zwischen allen Mitfahrern. Peter, du hast die deine Eisbärmütze wirklich höchst verdient!

Und alles in Allem: Passt scho

Geschrieben von: Lisa Schimmelpfennig, Marion Kiefer, Dagna und Susanna Knytel
 
 
   
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